🌿 Rettet das Grünland ! 🌳
Der Entwurf zum REK 2026 sieht für das Aignertal eine Bebauung mit 4-6 stöckigen Wohngebäuden vor, die 200 Wohnungen für den geförderten Wohnbau bereitstellen sollen. Wir halten dies für einen eklatanten Planungsfehler. Unter dem Reiter "Themenüberblick" und "Mehr" findet Ihr detaillierte Informationen zu einzelnen Themengebieten, weiter unten unsere konkreten Forderungen.
💬 Bis 12. Dezember kannst du eine Einwendung einbringen und deine Stimme hörbar machen.
NEU: Hilfestellungen unter "Einwendungen"
Unsere Forderungen
Die kritischen Themen müssen geklärt werden, bevor es zu einem Eingriff in das Geschützte Grünland kommt! Widersprüche in den Planungsunterlagen und fehlende fachliche Informationen müssen geklärt werden:
Wohnraumplanung
Wir fordern eine Überarbeitung der Wohnraumbedarfs-Planung. Diese muss auf nachvollziehbaren und aktuellen Erkenntnissen basieren
Landwirtschaft
Wir fordern die Sicherung des Fortbestandes der Landwirtschaft durch Flächenfreihaltung gemäß Absatz 1 der Deklaration "Geschütztes Grünland"
Klima
Wir fordern die Einhaltung des Grundsatzes "Verschlechterungsverbot" aus dem Klimawandelanpassungsbericht für das Klimatop 8 in Aigen
Infrastruktur
Wir fordern eine fachliche Begutachtung der Auswirkungen des REK 2026 auf die soziale und verkehrstechnische Infrastruktur in Aigen
Hochwasserschutz
Wir fordern ein fachspezifisches hydrologisches Gutachten über die Auswirkungen einer Bebauung des Aignertales
Natur
Wir fordern eine gesonderte biologische Begutachtung und einheitliche Bewertung des Biotops Aignertal in seiner Gesamtfläche
Recht
Wir fordern eine stadtteilbezogene Bürgerabstimmung zum REK 2026 auf der Grundlage des Salzburger Stadtrechtes § 53 Abs 1 und der Deklaration "Geschütztes Grünland" Absatz 4.1
✍️ Mach mit – jede Stimme zählt
Wer keinen Einwand erheben kann, kann uns aber mit seiner Unterschrift unterstützen: auch über den 12. Dezember hinaus! Bitte geht dazu auf die Seite "Wie kann ich helfen" der Initiative Grünland.
⚖️ Das sagt die Stadt selbst
Zitate aus der offiziellen Deklaration „Geschütztes Grünland" (REK 2008, aktualisiert 2025):
„Die Stadt Salzburg erklärt feierlich ihren Willen, die ausgewiesenen Flächen dauerhaft als Grünland zu erhalten."
„Eine Herausnahme darf nur bei überwiegendem öffentlichem Interesse erfolgen – nach Bürgerabstimmung und ¾-Mehrheit im Gemeinderat."
Diese Verpflichtung will die Stadt jetzt brechen.
Was das REK 2025 für das Aignertal bedeutet
Das geplante Räumliche Entwicklungskonzept (REK 2025) widerspricht in zentralen Punkten den eigenen Grundsätzen der Stadt Salzburg:
- Es ignoriert das Verschlechterungsverbot für das Klimatop 8 aus dem offiziellen Klimawandelanpassungsbericht 2025 – ein klarer Rückschritt beim Hitzeschutz für Aigen.
- Es bewertet die Flächen 45, 46, 47 und 48 nicht als ein zusammenhängendes Biotop, obwohl sie ökologisch eine Einheit bilden.
- Damit werden die Lebensräume geschützter Tierarten nicht berücksichtigt.
- Es greift massiv in eine historisch gewachsene Kulturlandschaft ein, die das Ortsbild von Aigen prägt.
- Es überlastet die bestehende Infrastruktur – Aigen verzeichnet seit 2002 den stärksten Bevölkerungszuwachs aller Stadtteile.
- Und es verfehlt das Ziel „leistbares Wohnen“, da die Bebauung im Hochwassergebiet hohe technische Zusatzkosten verursacht.
Unsere Organisation
Wir sind eine Gemeinschaft engagierter Anwohner:innen aus Aigen, die sich für den Erhalt des Aignertals einsetzen. Aktuell befinden wir uns in der Gründungsphase des Vereins „Aigner Tal“. Unser Ziel ist es, das Projekt auf eine gemeinnützige und überparteiliche Basis zu stellen – offen für alle, die unsere Sache unterstützen möchten.
Unsere Vision
Wir wollen das Aignertal als wertvollen Grünraum, Frischluftkorridor und Lebensraum für kommende Generationen bewahren. Diese Website informiert über aktuelle Entwicklungen, Veranstaltungen und Mitmach-Möglichkeiten, damit wir gemeinsam Einfluss nehmen können.
Unsere Nachbarschaft
Wir handeln im Sinne der gesamten Aigner Bevölkerung – unabhängig von Parteipolitik. Jede Stimme zählt: Je mehr Nachbar:innen sich beteiligen, desto stärker wird unsere Position gegenüber Stadt und Politik.